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Patentiertes Verfahren

Die umgekehrte Modulproduktion

Das Wichtigste in Kürze

  • SOLAR MATERIALS hat ein patentiertes thermo-mechanisches Verfahren entwickelt, das ausgediente Solarmodule in ihre ursprünglichen Rohstofffraktionen zurückführt.
  • Die Technologie erreicht Rückgewinnungsquoten von bis zu 99 % und gewinnt Silber, Silizium, Glas, Aluminium und Kupfer ohne den Einsatz von Chemikalien zurück.
  • Statt Materialgemische für minderwertige Anwendungen zu erzeugen, entstehen spezifizierbare Rohstofffraktionen für die industrielle Weiterverarbeitung.
  • Der wirtschaftliche Vorteil: Wertvolle Rohstoffe werden nicht vernichtet, sondern zurückgewonnen. Dadurch kann sich der Recyclingprozess über die Materialerlöse teilweise refinanzieren.
  • Die Technologie ist industriell skalierbar, lizenzierbar und überall dort einsetzbar, wo Solarmodule ihr End-of-Life erreichen.
WEEE-konform
99 % Rückgewinnung
14.000 t Kapazität p. a.
Industriell skalierbar

Solarmodule enthalten kritische Rohstoffe. Die meisten davon gelangen bislang nicht zurück in den Kreislauf.

Die weltweite Solarindustrie hat in den vergangenen Jahrzehnten eine gewaltige Rohstoffbasis aufgebaut. Milliarden von Solarmodulen wurden produziert und installiert. Jedes einzelne enthält wertvolle Materialien wie Silber, Silizium, Aluminium, Kupfer und Glas.

Erreicht ein Modul nach 20 bis 30 Jahren sein technisches Lebensende, sind diese Rohstoffe weiterhin vorhanden. Das Problem liegt nicht in ihrer Verfügbarkeit, sondern in ihrer Zugänglichkeit. Die Materialien sind fest miteinander verbunden und lassen sich mit konventionellen Verfahren nur begrenzt voneinander trennen.

Viele bestehende Recyclingansätze konzentrieren sich auf die Rückgewinnung einzelner Materialströme oder erzeugen Mischfraktionen, die nur eingeschränkt weiterverwendet werden können. Dadurch bleibt ein erheblicher Teil des wirtschaftlichen Potenzials ungenutzt.

Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen weltweit. Die Industrie sucht nach regionalen, resilienten und nachhaltigen Bezugsquellen. Ausgediente Solarmodule entwickeln sich deshalb von einem Entsorgungsproblem zu einer strategischen Rohstoffquelle.

SOLAR MATERIALS erschließt diese Quelle.

Nahaufnahme Rohstoff

Die umgekehrte Modulproduktion

Die Herstellung eines Solarmoduls verbindet Glas, Aluminium, Silizium, Silber, Kupfer und Kunststoffe dauerhaft miteinander. Das thermomechanische Verfahren von SOLAR MATERIALS kehrt diesen Prozess um.

Anstatt Rohstoffe zu einem Modul zusammenzufügen, werden die Materialverbünde gezielt wieder voneinander getrennt. Die einzelnen Schichten werden kontrolliert aufgelöst und als separate Rohstofffraktionen zurückgewonnen. Dieser Ansatz ermöglicht eine deutlich höhere Materialqualität als klassische Zerkleinerungsverfahren.

Das Verfahren arbeitet ohne chemische Zusätze und ist für den industriellen Dauerbetrieb ausgelegt. Die Prozessschritte sind automatisiert und darauf ausgelegt, große Modulmengen wirtschaftlich zu verarbeiten.

Rückgewinnung nahezu aller Materialfraktionen

Das Ziel des Verfahrens ist nicht die Entsorgung, sondern die maximale Rohstoffrückgewinnung. Bis zu 99 % des Modulgewichts werden als verwertbare Fraktionen zurückgeführt. Dadurch entstehen hochwertige Materialströme für Industriepartner aus den Bereichen Metallverarbeitung, Glasproduktion und Siliziumaufbereitung.

Was am Ende des Prozesses steht, sind keine Abfälle, sondern Rohstoffe.

Eine Technologie. Ein globaler Markt.

Die Menge ausgedienter Solarmodule wird in den kommenden Jahrzehnten weltweit stark wachsen. Gleichzeitig entstehen neue regulatorische Anforderungen an Recyclingquoten und Rohstoffrückgewinnung.

SOLAR MATERIALS verfolgt deshalb nicht das Modell einer einzelnen Recyclinganlage. Die Technologie ist lizenzierbar und kann dort eingesetzt werden, wo Solarmodule anfallen. Jede neue Anlage erschließt zusätzliche Verarbeitungskapazitäten und erweitert gleichzeitig die Datenbasis für die kontinuierliche Optimierung des Verfahrens.

Damit entsteht eine Plattform für die globale Kreislaufwirtschaft der Solarindustrie. Regulatorisch erforderlich. Technologisch gelöst.

Seit 2014 fallen Photovoltaikmodule in Europa unter die WEEE-Richtlinie. In Deutschland regelt das Elektro- und Elektronikgerätegesetz die Rücknahme- und Verwertungspflichten. Die Nachfrage nach rechtskonformen Recyclinglösungen ist daher nicht optional, sondern gesetzlich verankert.

SOLAR MATERIALS verbindet regulatorische Compliance mit wirtschaftlicher Rohstoffrückgewinnung.

Zertifiziert. Dokumentiert.
Einsatzbereit.

99 %
Rückgewinnungsquote
Thermomechanisches Verfahren ohne Chemikalieneinsatz. Gesetzliche Anforderungen für Verwertung und Recycling werden deutlich übertroffen.
14.000
Tonnen Jahreskapazität
Industrieller Anlagenbetrieb in Magdeburg. Ausgelegt für große Modulmengen aus Solarparks, Repowering und Rückbau.
2023
Zertifiziert
WEEE-konforme Erstbehandlungsanlage und Entsorgungsfachbetrieb mit vollständiger Dokumentation und Nachweisführung.
> 70
Mitarbeitende
Wachsendes Team aus Recycling-, Logistik- und Technologiespezialisten. Grundlage für den industriellen Ausbau der solaren Kreislaufwirtschaft.

Von der Anfrage bis zum Entsorgungsnachweis

Anfrage und Bestandsaufnahme

Sie übermitteln Modulanzahl, Modultyp, Standort und geplanten Zeitrahmen. Innerhalb von 48 Stunden erhalten Sie ein Angebot.

Logistik und Abholung

SOLAR MATERIALS organisiert die deutschlandweite Abholung und koordiniert die Übergabe Ihrer Module.

Eingangskontrolle in Magdeburg

Die Module werden gewogen, dokumentiert und für die Verarbeitung vorbereitet.

Thermo-mechanisches Recycling

Rahmen, Glas, Silizium, Silber, Kupfer und weitere Materialien werden ohne Chemikalieneinsatz voneinander getrennt.

Entsorgungsnachweis

Nach Abschluss der Verarbeitung erhalten Sie einen vollständigen Entsorgungsnachweis nach ElektroG.

    Solarmodule entsorgen

    Rechtssicher.
    Nachhaltig.
    Kostenfrei.

    Von der rechtskonformen Modulrücknahme bis zur Rückgewinnung hochwertiger Rohstoffe: SOLAR MATERIALS übernimmt die gesamte Wertschöpfungskette.
    Oder sprechen Sie direkt mit uns:
    Ansprechpartnerin bei Solar Materials Petra Schmigalle