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Mit Rohstoffrück­gewinnung

Solarmodule entsorgen

Das Wichtigste in Kürze

  • SOLAR MATERIALS übernimmt die Entsorgung von kristallinen Solarmodulen und PV-Anlagen kostenfrei ab 500 Modulen oder 10 Tonnen Modulgewicht.
  • Als ElektroG-zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb seit Oktober 2023 stellen wir Ihnen einen vollständigen Entsorgungsnachweis nach ElektroG aus.
  • Mit einer Jahreskapazität von 14.000 Tonnen ist SOLAR MATERIALS auf die industrielle Verarbeitung großer Modulvolumina ausgelegt.
  • Am Standort Magdeburg extrahieren wir mit unserem patentierten thermomechanischen Prozess bis zu 99 % aller im Modul enthaltenen Wertstoffe.
WEEE-konform
99 % Rückgewinnung
14.000 t Kapazität p. a.
Icon FREE
Kostenfreies Recycling

Warum SOLAR MATERIALS?
Drei Gründe.

Bis zu 99 % Rückgewinnungsquote

Die WEEE-Richtlinie fordert eine Verwertungsquote von mindestens 85 %. Das thermo-mechanische Verfahren von SOLAR MATERIALS erreicht Rückgewinnungsquoten von bis zu 99 % und gewinnt wertvolle Rohstoffe gezielt zurück.

ElektroG-konformer Entsorgungsnachweis

Einfacher Prozess, rechtssicheres Ergebnis: Nach der Verwiegung erhalten Sie von SOLAR MATERIALS als zertifiziertem Entsorgungsfachbetrieb einen Entsorgungsnachweis gemäß ElektroG.

Kostenfreie Abnahme ab 500 Modulen

Solarmodule sind Rohstofflager und keine Abfälle. Die Rückgewinnung von Silber, Silizium, Aluminium und weiteren Wertstoffen ermöglicht die kostenfreie Abnahme großer Modulmengen.

Für wen eignet sich die Zusammenarbeit mit SOLAR MATERIALS?

SOLAR MATERIALS ist auf die industrielle Verarbeitung gewerblicher Modulmengen spezialisiert – etwa aus Solarparks, Repowering-Projekten oder dem Rückbau größerer Anlagen. Kleinere Mengen aus privaten PV-Anlagen können Sie meist kostenfrei über kommunale Wertstoffhöfe entsorgen.

Solarparkbetreiber und Asset Owner

Bei Repowering-Projekten oder Rückbauvorhaben fallen häufig mehrere hundert bis mehrere zehntausend Module gleichzeitig an. Solar Materials übernimmt die Verwertung inklusive Entsorgungsnachweis und unterstützt bei Bedarf bei der Logistikplanung.


Typische Projektgrößen beginnen ab circa 500 Modulen.

EPCs und Generalübernehmer

EPCs benötigen planbare Entsorgungswege für laufende Projekte. Solar Materials bietet definierte Prozesse, feste Ansprechpartner und belastbare Zeitfenster für Logistik, Verarbeitung und Dokumentation.

Modulhersteller und Importeure

Hersteller und Inverkehrbringer unterliegen Rücknahme- und Dokumentationspflichten nach ElektroG. Solar Materials unterstützt bei der operativen Umsetzung und übernimmt die gesetzeskonforme Verwertung zurückgenommener Module.

Interesse an einer Zusammenarbeit?

Ob Solarpark, Repowering-Vorhaben, ESG-Anforderungen, Reklamationsmengen oder gesetzliche Rücknahmepflichten als Modulhersteller – wir prüfen gerne, ob eine kostenfreie Abnahme Ihrer Solarmodule möglich ist.

Solar Materials Mitarbeiter arbeitet an Solarmodulen

Solarmodule entsorgen oder recyceln? Begriffsklärung

„Entsorgung“ ist der rechtliche Begriff des ElektroG. Er beschreibt die Pflicht zur ordnungsgemäßen Rücknahme und Verwertung von Solarmodulen.

„Recycling“ bezeichnet den technischen Prozess der Rohstoffrückgewinnung.

Wer Solarmodule entsorgen möchte, sucht deshalb meist nach einem Recyclingpartner. Denn Photovoltaikmodule dürfen nicht deponiert werden, sondern müssen einer gesetzeskonformen Verwertung zugeführt werden.

Das Problem: Das Gesetz misst Masse, nicht Materialwert. Silber macht nur rund 0,07 Prozent des Modulgewichts aus, aber einen Großteil des Rohstoffwerts. Für die gesetzlichen Verwertungsquoten reichen Glas und Aluminium aus. Die Rückgewinnung von Silber ist nicht erforderlich.

Genau deshalb geht beim Schreddern wertvolles Material verloren. Die Schichten vermischen sich, Silber verteilt sich im Mahlgut und Silizium verliert an Qualität. Gesetzeskonform – aber nicht wertschöpfend.

Unser thermomechanisches Verfahren trennt die Materialien, statt sie zu vermischen. Dieselbe Gesetzeskonformität. Ein anderes Ergebnis.

Wer ist gesetzlich zur Entsorgung von Solarmodulen verpflichtet?

Solarmodule gelten als Elektroaltgeräte nach ElektroG und unterliegen den Vorgaben der europäischen WEEE-Richtlinie.

Hersteller und Inverkehrbringer

Wer Solarmodule in Deutschland herstellt oder importiert, ist zur Rücknahme verpflichtet und muss bei der Stiftung EAR registriert sein.

Betreiber und Rückbauer

Betreiber von Solarparks, EPCs und Rückbauunternehmen müssen ausgediente Module an einen registrierten Entsorgungspartner übergeben.

Privatpersonen

Private Mengen können über kommunale Wertstoffhöfe abgegeben werden. Für gewerbliche Mengen empfiehlt sich ein registrierter Entsorgungsfachbetrieb.

In 5 Schritten

Von der Anfrage bis zum Entsorgungsnachweis

Anfrage und Bestandsaufnahme

Sie teilen uns Modulmenge, Modultyp und Standort mit. Wir prüfen die Rahmenbedingungen und melden uns mit einer passenden Lösung für Recycling und Logistik.

Logistik und Abholung

SOLAR MATERIALS organisiert die europaweite Abholung und koordiniert die Übergabe Ihrer Module.

Eingangskontrolle in Magdeburg

Die Module werden gewogen, dokumentiert und für die Verarbeitung vorbereitet.

Thermomechanisches Recycling

Aluminium, Glas, Silizium, Silber, Kupfer und weitere Materialien werden ohne Chemikalieneinsatz voneinander getrennt.

Entsorgungsnachweis

Nach Abschluss der Verarbeitung erhalten Sie einen vollständigen Entsorgungsnachweis nach ElektroG.

    Sie haben bereits konkrete Modulmengen?

    Die Verwertung Ihrer Solarmodule ist bei SOLAR MATERIALS grundsätzlich kostenfrei. Gemeinsam prüfen wir die passende Abwicklung und mögliche Logistiklösungen für Ihr Vorhaben.

    Was kostet die Entsorgung von Solarmodulen?

    Bei SOLAR MATERIALS ist die Abnahme ab 500 Modulen oder 10 Tonnen Modulgewicht kostenfrei. Solarmodule sind keine wertlosen Abfälle, sondern Rohstoffträger. Die Rückgewinnung von Silber, Silizium, Aluminium, Kupfer und Glas ermöglicht die kostenfreie Verwertung großer Modulmengen.

    Vorsicht gilt bei vermeintlich einfachen Lösungen über den Graumarkt. Beim Rückbau bieten Händler häufig an, ausgediente Module als Gebrauchtware zu übernehmen oder weiterzuverkaufen. Das kann attraktiv wirken, birgt aber rechtliche Risiken: Ohne zertifizierten Entsorgungsnachweis bleibt die Verantwortung beim Betreiber.

    Seit dem 21. Mai 2026 gelten zudem strengere Vorgaben für grenzüberschreitende Abfallverbringungen. Werden ausgediente Module als Gebrauchtware deklariert, tatsächlich aber als Abfall exportiert, können Bußgelder, Rücknahmepflichten und Haftungsrisiken entstehen.

    Mit SOLAR MATERIALS erhalten Sie eine kostenfreie, gesetzeskonforme Verwertung durch einen zertifizierten Entsorgungsfachbetrieb – inklusive Entsorgungsnachweis gemäß ElektroG.

    Solar Materials Mitarbeiter arbeitet an einer Maschine

    Zertifiziert. Dokumentiert.
    Einsatzbereit.

    99 %
    Rückgewinnungsquote
    Thermomechanisches Verfahren ohne Chemikalieneinsatz. Gesetzliche Anforderungen für Verwertung und Recycling werden deutlich übertroffen.
    14.000
    Tonnen Jahreskapazität
    Industrieller Anlagenbetrieb in Magdeburg. Ausgelegt für große Modulmengen aus Solarparks, Repowering und Rückbau.
    2023
    Zertifiziert
    WEEE-konforme Erstbehandlungsanlage und Entsorgungsfachbetrieb mit vollständiger Dokumentation und Nachweisführung.
    > 70
    Mitarbeitende
    Wachsendes Team aus Recycling-, Logistik- und Technologiespezialisten. Grundlage für den industriellen Ausbau der solaren Kreislaufwirtschaft.

    Häufige Fragen zur PV-Entsorgung

    Wie wird eine Photovoltaikanlage entsorgt?

    PV-Anlagen werden zunächst demontiert — Module, Wechselrichter, Kabel und Unterkonstruktion werden getrennt. Die Module gelten als Elektroaltgeräte nach ElektroG und müssen an einen registrierten Entsorgungspartner übergeben werden. Solar Materials übernimmt die Module ab 500 Stück kostenfrei und stellt einen vollständigen Entsorgungsnachweis aus.

    Was kostet die Entsorgung von Photovoltaikanlagen?

    Klassische Entsorger berechnen 180 bis 210 Euro pro Tonne. Solar Materials übernimmt die Entsorgung ab 500 Modulen oder 10 Tonnen kostenfrei, weil der Erlös aus den zurückgewonnenen Rohstoffen das Recycling refinanziert. Bei kleineren Mengen empfiehlt sich die kostenfreie Abgabe beim Wertstoffhof.

    Ist eine Photovoltaikanlage Sondermüll?

    Nein. Solarmodule sind Elektroaltgeräte der Kategorie 4 nach ElektroG — kein Sondermüll im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes. Sie unterliegen aber der WEEE-Rücknahmepflicht und dürfen nicht im Hausmüll entsorgt werden.

    Wie viel Silber ist in einem PV-Modul?

    Ein Standard-Solarmodul enthält ca. 7 Gramm Silber. Bei großen Anlagen summieren sich diese Mengen erheblich: 10.000 Module enthalten zusammen rund 70 Kilogramm Silber. Die tatsächliche wirtschaftliche Bedeutung hängt von Rohstoffpreisen, Modultyp und Rückgewinnungsgrad ab. Die Rückgewinnung dieses Silbers ist ein wesentlicher Bestandteil der Refinanzierung des kostenfreien Recyclings bei Solar Materials.

    Wohin kann ich alte Solarmodule bringen?

    Privatpersonen können alte Module beim öffentlich-rechtlichen Wertstoffhof kostenfrei abgeben. Für gewerbliche Mengen empfiehlt sich die Übergabe an einen registrierten Entsorgungspartner. Solar Materials übernimmt Projekte ab 500 Modulen beziehungsweise 10 Tonnen Modulgewich

    Müssen Solarmodule entsorgt werden?

    Ja. Nach ElektroG müssen ausgediente Solarmodule einem registrierten Rücknahmesystem oder Entsorgungsfachbetrieb übergeben werden. Einfaches Deponieren oder die Entsorgung über den Gewerbemüll ist nicht zulässig und kann als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

    Was passiert mit defekten Solarmodulen?

    Defekte Module werden wie funktionsfähige behandelt — als Elektroaltgeräte nach ElektroG. Sie werden im thermomechanischen Verfahren verarbeitet, Materialien werden zurückgewonnen. Modulzustand hat keinen Einfluss auf die Kostenfreiheit, solange die Mengenschwelle erreicht wird

    Wer haftet für die ordnungsgemäße Entsorgung einer PV-Anlage

    Die Haftung liegt beim Betreiber oder Rückbauer — nicht automatisch beim ursprünglichen Hersteller oder Lieferanten. Ein vollständiger Entsorgungsnachweis eines registrierten Entsorgungsfachbetriebs schließt diese Haftung operativ aus. Solar Materials stellt diesen Nachweis nach jedem Auftrag aus.

    Wie lange hält ein Solarmodul?

    Die technische Lebensdauer liegt bei 25 bis 30 Jahren. In der Praxis werden viele Module früher durch Repowering ausgetauscht, wenn neuere Module deutlich höhere Leistung bei gleichem Flächenbedarf liefern. Defekte durch Sturm oder Hagel können ebenfalls eine frühere Entsorgung auslösen.

    Welche Pflichten haben Modulhersteller nach ElektroG?

    Hersteller und Importeure müssen sich bei der Stiftung EAR registrieren, eine Rücknahmegarantie nachweisen und Mengen jährlich melden. Bei Garantiefällen oder Produktrückrufen tragen sie die Kosten der Rücknahme und Entsorgung. Solar Materials kann als zertifizierter Partner diese Rücknahmepflicht operativ übernehmen.

    Übernimmt Solar Materials auch komplette Anlagen oder nur Module?

    Solar Materials nimmt primär Module ab. Für komplette Anlagen — inklusive Wechselrichter, Kabel, Gestell und Fundamente — koordinieren wir Logistik-Partner als Gesamtleistung. Sprechen Sie uns bei Rückbau-Projekten direkt an.

    Was ist der Unterschied zwischen PV-Entsorgung und PV-Recycling?

    „Entsorgung“ ist der rechtliche Begriff aus dem ElektroG und beschreibt die Pflicht zur Rückgabe und Verwertung. „Recycling“ bezeichnet den technischen Prozess der Wiederverwertung. Solar Materials bietet beides als integrierte Leistung. Für den Recycling-Service als eigenständige Buchungsoption: PV-Recycling als Service

    Solarmodule entsorgen

    Rechtssicher.
    Nachhaltig.
    Kostenfrei.

    Von der rechtskonformen Modulrücknahme bis zur Rückgewinnung hochwertiger Rohstoffe: SOLAR MATERIALS übernimmt die gesamte Wertschöpfungskette.
    Oder sprechen Sie direkt mit uns:
    Ansprechpartnerin bei Solar Materials Petra Schmigalle