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Rohstoffe in Industriequalität

Silber, Silizium, Glas, Aluminium

Das Wichtigste in Kürze

  • SOLAR MATERIALS gewinnt Silber, Silizium, Glas, Aluminium und Kupfer aus ausgedienten Solarmodulen zurück – als sortenreine Fraktionen in Industriequalität, ohne Chemikalieneinsatz.
  • Rückgewinnungsquote: bis zu 99 % über das patentierte thermomechanische Verfahren.
  • Lieferfähige Menge: bis zu 14.000 Tonnen Modulgewicht pro Jahr am Standort Magdeburg.
  • Die Rohstoffe werden bereits an Industriepartner aus den Bereichen Metall-, Glas- und Siliziumverarbeitung geliefert. SOLAR MATERIALS baut sein Netzwerk industrieller Abnehmer kontinuierlich aus und prüft neue Partnerschaften für einzelne Materialfraktionen.

Drei Kennzahlen zur Rohstoffverfügbarkeit

Bis zu 99 % Rückgewinnungsquote

Mechanische Schredderverfahren erzeugen überwiegend Materialgemische. Das thermo-mechanische Verfahren von SOLAR MATERIALS trennt Rahmen, Glas, Folie und Solarzelle schichtweise voneinander. Das Ergebnis sind spezifizierbare Rohstofffraktionen für die industrielle Weiterverarbeitung.

14.000 Tonnen Jahreskapazität

Der Standort Magdeburg ist seit 2023 als Erstbehandlungsanlage nach ElektroG registriert. Anlage und Prozess sind auf industrielle Durchsatzmengen ausgelegt – kein Pilotbetrieb, sondern regulärer Anlagenbetrieb.

80 Millionen Tonnen PV-Abfall bis 2050

Die Rückbauwelle beginnt. Die ersten großen Modulgenerationen erreichen ihr End-of-Life. Mit jeder zurückgebauten Anlage wächst die Verfügbarkeit von Silber, Silizium, Aluminium, Glas und Kupfer aus der solaren Kreislaufwirtschaft.

Für welche Industrien liefert SOLAR MATERIALS?

Glasindustrie und Verpackungshersteller
Rückgewonnenes Solarglas wird als sortenreines Recyclingglas bereitgestellt und kann für Verpackungs- und Behälterglas genutzt werden. Es ersetzt Primärrohstoffe, reduziert den Energiebedarf der Glasschmelze und stärkt regionale Lieferketten.

Aluminiumindustrie und Metallverarbeiter
Die Aluminiumrahmen aus Solarmodulen werden als hochwertiger Sekundärrohstoff zurückgewonnen und können direkt in industrielle Schmelzprozesse zurückgeführt werden. Aluminiumrecycling benötigt bis zu 95 % weniger Energie als die Primärproduktion.

Silber-Raffineure und Edelmetallverarbeiter
Silber macht weniger als ein Prozent des Modulgewichts aus, stellt aber den größten Anteil des Materialwerts dar. SOLAR MATERIALS gewinnt Silber für die weitere Raffination und industrielle Nutzung zurück.

Halbleiterindustrie und Silizium-Verarbeiter
Silizium aus ausgedienten Solarmodulen kann als Ausgangsmaterial für Legierungen, chemische Anwendungen und weiterführende Aufbereitung genutzt werden. Für Unternehmen, die regionale und zirkuläre Bezugsquellen erschließen möchten, entstehen neue Versorgungsperspektiven.

Die neue Rohstoffquelle für die europäische Industrie

Silber

Silber macht weniger als ein Prozent der Modulmasse aus, repräsentiert jedoch den größten Teil des Materialwerts. Es wird für die weitere Raffination und industrielle Nutzung zurückgewonnen.

Kupfer

Kupfer wird als separate Fraktion zurückgewonnen und kann in bestehende Wertschöpfungsketten der Metall- und Elektroindustrie zurückgeführt werden.

Silizium

Zirkuläre Rohstoffquelle für die Halbleiter- und Chemieindustrie. Rückgewonnenes Silizium dient als Ausgangsmaterial für Legierungen, chemische Anwendungen und weitere Aufbereitungsschritte.

Aluminium

Aus den Modulrahmen zurückgewonnen und direkt für industrielle Schmelzprozesse nutzbar. Aluminiumrecycling benötigt bis zu 95 % weniger Energie als die Primärproduktion.

Glas

Sortenreines Recyclingglas in Industriequalität. Das rückgewonnene Solarglas eignet sich für Verpackungs- und Behälterglas und ersetzt Primärrohstoffe bei gleichzeitig geringerem Energiebedarf.

    Warum diese Quelle jetzt relevant ist

    Die Module der ersten Energiewende-Generation wurden in den 2000er- und 2010er-Jahren installiert. Ihre Lebensdauer beträgt typischerweise 20 bis 30 Jahre. Die ersten großen Rückbauwellen laufen bereits an, weitere werden in den kommenden Jahren folgen. Allein in Deutschland werden bis 2030 mehrere Hunderttausend Tonnen Modulmaterial ihr End-of-Life erreichen.

    Gleichzeitig steigt der Bedarf der Industrie an kritischen Rohstoffen. Die Energiewende, Elektromobilität und Digitalisierung erhöhen die Nachfrage nach Silber, Silizium, Aluminium und Kupfer. Regulatorische Initiativen wie der EU Critical Raw Materials Act stärken zusätzlich die Bedeutung regionaler und zirkulärer Rohstoffquellen.

    SOLAR MATERIALS verbindet beides und erschließt eine neue, regionale Rohstoffquelle für die Industrie.

    Zertifiziert. Dokumentiert.
    Einsatzbereit.

    99 %
    Rückgewinnungsquote
    Hochwertige Rückgewinnung von Glas, Aluminium, Kupfer, Silizium und Silber für die industrielle Weiterverarbeitung.
    14.000
    Tonnen Jahreskapazität
    Industriell skalierbare Rohstoffgewinnung aus wachsenden Solarmodulvolumina.
    2023
    Zertifiziert
    Dokumentierte Materialströme und nachvollziehbare Herkunft für Compliance-, ESG- und Lieferkettenanforderungen.
    80 %
    weniger Energiebedarf
    Recycelte Rohstoffe benötigen deutlich weniger Energie als Primärrohstoffe und reduzieren den CO₂-Fußabdruck industrieller Wertschöpfungsketten.

    Von der Rohstoffquelle zur lieferbaren Fraktion

    Eingang ausgedienter Solarmodule

    Ausgediente Solarmodule werden als Rohstoffträger erfasst, dokumentiert und für die Verarbeitung vorbereitet.

    Thermomechanische Trennung

    Das patentierte Verfahren löst Materialverbünde schichtweise und ohne Chemikalieneinsatz auf.

    Fraktionsaufbereitung

    Glas, Aluminium, Silber, Silizium, Kupfer und Kunststoffe werden getrennt und separat geführt.

    Qualitätssicherung

    Jede Materialfraktion wird kontrolliert, dokumentiert und für die industrielle Weiterverarbeitung spezifiziert.

    Lieferung an Industriepartner

    Die Rohstoffe werden an Abnehmer aus den Bereichen Metall-, Glas- und Siliziumverarbeitung übergeben.
      Rohstoffe in Industriequalität

      Aus einer Quelle, die wächst

      SOLAR MATERIALS erschließt Silber, Silizium, Aluminium, Glas und Kupfer aus ausgedienten Solarmodulen und führt sie zurück in industrielle Wertschöpfungsketten. Wir informieren Sie gerne über verfügbare Materialfraktionen, Qualitätsparameter und mögliche Abnahmepartnerschaften.

      Oder sprechen Sie direkt mit uns:
      Ansprechpartnerin bei Solar Materials Petra Schmigalle